In der Spielzeit 2009/ 2010 erwartet Sie folgendes:
- Kinderstück „Das Feuerzeug“
Nach den Märchen von Hans Christian Andersen- Theaterfassung: Georg Nucleus
Ein Soldat kehrt nach getaner Kriegsarbeit in die Heimat zurück. Er trifft auf eine Hexe, die verspricht, ihn zu belohnen, wenn er ihr ein Feuerzeug aus der Tiefe eines hohlen Baums heraufholt. Doch durchschaut der Soldat die betrügerischen Pläne der Hexe, ihn nur auszunutzen, und behält das Feuerzeug selbst.
Der Soldat lebt ein Leben, das von Großzügigkeit bestimmt ist. Nachdem aber sein Geld aufgebraucht ist und somit auch all die falschen Freunde verschwunden sind, muss er in armseligen Verhältnissen leben. Da entdeckt er das eigentliche Geheimnis des Feuerzeugs. Nun überschlagen sich die Ereignisse, in deren Verlauf der Soldat befürchten muss, an den Galgen zu kommen, oder hoffen kann, eine Prinzessin zu heiraten.
Regie: Jürgen Kern
Empfohlen: ab 6 Jahre, Spieldauer: ca. 1 ¾ Stunden
- Kinderstück „Der gestiefelte Kater“
Märchen- Musical von Axel Poike und Thomas Bürkholz nach den Gebrüdern Grimm
Das Volksmärchen der Gebrüder Grimm wurde sensibel entstaubt und musikalisch aufbereitet. So orientierten sich Poike und Bürkholz bewusst an der Originalgeschichte vom Müllerburschen, der nach dem Tod seines Vaters nichts weiter erbt als einen Kater. Jener nun ist ein pfiffiges und kluges Tier. Während der Müllerbursche versucht, mit schwerer körperlicher Arbeit sein Dasein zu fristen, gewinnt der Kater die Gunst des Königs und der schönen Prinzessin. Das gelingt ihm durch Witz, Charme und mit kleinen Lügen. - Zu den originellen Texten erfand „Renft“-Mitbegründer Thomas Bürkholz eine rhytmisch schwungvolle Musik. - Mit Erwin Bröderbauer als Gestiefelter Kater.
Regie: Wolfgang Bordel
Empfohlen: ab 5 Jahre, Spieldauer: ca. 1,5 Stunden
- Kinderstück „Hase und Igel“
Eine Schelmengeschichte von Peter Ensikat nach den Gebrüdern Grimm
Der hochmütige Mussjö Hase bekommt in der ewig nörgelnden Frau Igel eine ernstzunehmende Gegnerin, als er es wagt, ihren Igelmann ein Krummbein zu nennen. Er ist zwar eine unnütze Schlafborste oder ein borstiger Tagedieb, aber so darf nur sie ihn nennen. Und sie ist sein Herzstachelchen. Als der französisch radebrechende Hase sich auch noch den Rübenacker unter die gepflegten Nägel reißen will, kommt es zum ungleichen Wettlauf. Schöne Beine nutzen eben gar nichts ohne Verstand. Das posaunt der alles kommentierende, sensationslüsterne Rabe.
Regie: Wolfgang Bordel
Empfohlen: ab 3 Jahre, Spieldauer: ca. 1,5 Stunden
- Kinderstück „Das tapfere Schneiderlein“
Märchen von Peter Ensikat nach den Gebrüdern Grimm mit Musik von Rainer Lischka
Er ist ein Schlachtgenie, ein Siebentöter. Zumindest in Gedanken. Und was bei Fliegen klappt, sollte andernorts nicht viel schwieriger sein. Sieben auf einen Streich. Das verunsichert zwar die Riesen, aber keineswegs Einhorn, Wildschwein und Prinzessin. Ensikats bühnenerprobter Schneider gewinnt auf der Flucht. Beim Weglaufen, Verstecken, Fallenstellen. Seine Angst ist ein listiger Motor.
Regie: Claudia Nowotny
Premiere 20.05.2010, 10 Uhr in der Blechbüchse in Zinnowitz
- Interaktives Märchenspiel mit Puppen „Die weiße Schlange“
Von Marianne Serowski nach den Gebrüdern Grimm
Das 1.Studienjahr wird - der guten Tradition folgend - wieder ein Märchenspiel für unsere Jüngsten erarbeiten. Was in ein ordentliches Märchen gehört, findet sich auch hier: Ein unschuldig Bezichtigter, der aber glücklich seine Unschuld beweisen kann, die Kenntnis der Sprache der Tiere oder auch Tiere, die dem Helden aus Dankbarkeit zu Diensten stehen, und schließlich die Aufgaben, vor die er gestellt wird, um die schöne Königstochter zu bekommen.
Regie: Marianne Serowski
- Interaktives Märchenspiel mit Puppenspiel mit Puppen „Brüderchen und Schwesterchen“
Brüderchen und Schwesterchen haben unter ihrer bösen Stiefmutter zu leiden und entschließen sich, ihr Leben selbst in die
Hand zu nehmen. Voller Tatendrang gehen sie in den Wald, erleben Verzauberung und Liebe, Neid und Missgunst. Aber
Stiefmutter und Stiefschwester sind ihnen auf den Fersen und lassen die Kinder nicht in Ruhe, bis sich die beiden in ihren eigenen
Zaubersprüchen verfangen.
Die Geschichte ist witzig erzählt und die Kinder im Publikum haben eine wichtige Mitspielaufgabe.
Buch und Regie: Marianne Serowski
Besonderes:
Kinderfest am 05.06.2010 in Heringsdorf
Beteiligung der Vorpommerschen Landesbühne Anklam:
10.15 Uhr Puppenspiel „Die weiße Schlange“
11.15 Uhr Puppenspiel „Die weiße Schlange“
Außerdem Kostüme zum Anziehen!